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Pressespiegel
"Wir pflegen die schlesische Identität"
Tagesgespräch
Hans-Ulrich Minke erklärt, warum die Gemeinschaft evangelischer Schlesier in Jauernick zusammenkommt.
Herr Dr. Minke, warum trifft sich die Gemeinschaft evangelischer Schlesier an diesem Wochenende in Jauernick?
Die Delegierten der rund 800 Mitglieder unserer Gemeinschaft kommen zu ihrem Kirchentag zusammen, natürlich in der schlesischen
Oberlausitz, die für uns das letzte Stück Schlesien in Deutschland ist, wo wir der alten Heimat nah sind und uns zugleich geborgen fühlen.
Das war nicht immer so. Gleich nach dem Krieg war das VerhäItnis zwischen Ihrer Gemeinschaft im Westen und der nach Görlitz
geflohenen Breslauer Kirchenleitung gespannt.
Ja. Es gab im Westen Absichten, eine schlesische Exilkirche zu gründen. Aber diese Idee gab man richtigerweise auf. Das ist lange her.
Nun eint Sie vermutlich mit den evangelischen Christen hier noch immer der Schmerz über die Aufgabe der Landeskirche in Görlitz.
Ganz sicher. Manche sagen zwar, mit der Fusion mit Berlin ist die schlesische Tradition bewahrt worden. Aber viele unter uns haben
eher den Eindruck, dass ein Stück Identität verloren geht.
Worum geht es der Gemeinschaft heute?
Wie in der Vergangenheit versuchen wir, Kontakt zur alten Heimat, zur evangelischen Kirche in Polen, zu halten. Wir haben uns immer
bemüht zu helfen: bei der Erhaltung der Friedenskirchen und der Friedhöfe, bei Flutkatastrophen. Der schlesische Johanniterorden hat
eine Sozialstation begründet. Außerdem wollen wir Kulturgegenstände bewahren. Daher haben wir in Görlitz die Stiftung kirchliches
Schlesien gegründet, die Bücher und Ausstattungsgut sammelt und für nachfolgende Generationen erhält.
Sie werden am Wochenende auch den Sitz des Vereins von Hildesheim nach Görlitz verlegen.
Ja. Wir sind eine alternde Gemeinschaft. Unsere Nachfahren wissen zwar, woher ihr Eltern kommen. Aber in den seltensten Fällen sind
sie bereit, Mitglied zu werden. Deswegen ist es wichtig, den Sitz nach Görlitz zu verlegen. Denn wenn wir uns einmal auflösen sollten,
dann soll alles an die Stiftung kirchliches Schlesien gehen. Schließlich ist Görlitz die Hauptstadt der schlesischen Oberlausitz.
Aber noch sind wir sehr lebendig. (SZ/sb)
Aus der Sächsischen Zeitung vom 2.9.2011
30.12.2010
Schlesische Schätzchen
Ein Bericht von Andreas Neumann-Nochten "Schlesien in Kirche und Welt" Nr. 4/2010
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Heute öffnet die schlesische Bibliothek
Ein Bericht der "Sächsischen Zeitung" vom 4.9.2009:
Download "Schlesische Bibliothek".
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Mehr über "Sächsische Zeitung" erfahren Sie hier:
Sächsische Zeitung
Schlesische Schätzchen
Ein Bericht der Evangelischen Wochenzeitung "die Kirche" vom 13.9.2009 über die "Evangelische Schlesische Bibliothek"
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Die Datei ist als PDF-Dokument hinterlegt (882 KB).
Mehr über ev. Wochenzeitung "die Kirche" erfahren Sie hier:
die Kirche
Was bedeutet uns Schlesien heute?
Arbeitstagung des Vereins für Schlesische Kirchengeschichte
vom 31. August bis 2. September 2009 in Jauernick-Buschbach b. Görlitz
Pressemitteilung vom 27.4.2009
Artikel und Programm lesen
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Reise in eine andere Welt
Artikel: Die Staakener Wetterfahne (17. 12. 2008)
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Die Datei ist als PDF-Dokument hinterlegt (658 KB).
Für "niederschlesisch" im Namen des Kreises
Artikel: Sächsische Zeitung (13. 9. 2007)
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Die Datei ist als PDF-Dokument hinterlegt (499 KB).
Schlesier erinnern sich gemeinsam an die alte Heimat
Artikel: Volksstimme Zerbst (28. 12. 2007)
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Die Datei ist als PDF-Dokument hinterlegt (417 KB).
Schlesier-Gemeinschaft will Heimat bieten
Artikel: Mindener Tageblatt (Dienstag, 22. August 2006)
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Die Datei ist als PDF-Dokument hinterlegt (ca. 150 KB).
Eigene Kultur bewahren und zugleich Brücken bauen
Artikel: Anhalt-Zerbster Nachrichten (Mittwoch, 3. Mai 2006)
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Die Datei ist als PDF-Dokument hinterlegt (ca. 390 KB).
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