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Mitgliedschaft/Satzung

Mitgliedschaft:

Die Mitgliedschaft in der "Gemeinschaft evangelischer Schlesier (Hilfskomitee) e.V." kann grundsätzlich jeder erwerben, der die Ziele des Vereins bejaht und unterstützen möchte.

Eine Herkunft aus Schlesien ist nicht erforderlich.

Der Mitgliedsbeitrag beträgt 30,- Euro pro Jahr. Die Zeitschrift "Schlesischer Gottesfreund" ist im Rahmen dieser Vereinsmitgliedschaft kostenfrei.

Es ist auch möglich, die Zeitschrift "Schlesischer Gottesfreund" zu beziehen, ohne Mitglied zu werden. Der Preis für ein Abonnement beträgt 36,- Euro pro Jahr.

Meldungen bzw. Anfragen erbitten wir per E-Mail an info@gesev.de.

Sie können auch gern unser Anmeldeformular als PDF-Dokument herunterladen (Größe 12 KB) und ausgefüllt an uns senden. Beitrittserklaerung2016.pdf





Unsere Satzung:

§ 1 Name und Sitz
Die Gemeinschaft evangelischer Schlesier (Hilfskomitee) e. V. hat ihren Sitz in Görlitz.

§ 2 Zweck
In der Gemeinschaft evangelischer Schlesier (Hilfskomitee) e. V. haben sich Christen zusammengeschlossen, um
    a) die seelsorgerliche Verantwortung für die vertriebenen evangelischen Deutschen aus Schlesien wahrzunehmen,
    b) das geistliche, geschichtliche und kulturelle Erbe der schlesischen Kirche zu wahren und für die Zukunft fruchtbar zu machen;
    c) im Sinne dieses Zweckes die Verbundenheit mit dem Sprengel Görlitz der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (ehemalige Ev. Kirche der schlesischen Oberlausitz) und den evangelischen Gemeinden im ganzen schlesischen Raum, unabhängig von der staatlichen Zugehörigkeit, zu pflegen und durch tätige Hilfe zu fördern,
    d) für Glaubens- und Religionsfreiheit, Menschenrechte und Toleranz einzutreten und zur politischen Urteilsfindung aus christlicher Verantwortung beizutragen;
    e) bedürftige Personen zu unterstützen (mildtätige Zwecke im Sinne des §53 AO).

§ 3 Gemeinnützigkeit
    1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
    2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglied auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
    3. Der Verein darf keine Personen durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßige hohe Vergütungen begünstigen.
    4. Jedes Mitglied hat einen Anspruch auf Ersatz seiner Aufwendungen, die ihm durch seine Tätigkeit für die Gemeinschaft im Auftrag des Vorstands entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Reisekosten sowie Aufwendungen für Porto und Telefon. Der Anspruch kann nur innerhalb eines Jahres nach Entstehung geltend gemacht werden. Soweit steuerliche Pausch- oder Höchstbeträge bestehen, ist der Ersatz auf die Höhe dieser Beträge begrenzt. Vom Vorstand können durch Vorstandsbeschluss Pauschalen festgelegt werden.
    5. Vereinsämter werden grundsätzlich ehrenamtlich und unentgeltlich ausgeübt. Der Vorstand kann abweichend von der Satzung mit der Mehrheit von ¾ seiner Mitglieder beschließen, dass den Inhabern von Vereinsämtern eine angemessene Vergütung (Ehrenamtspauschale) gezahlt wird.
§ 4 Mitgliedschaft
    1. Mitglied kann jeder evangelischer Christ werden, der mit den in § 2 angegebenen Zwecken der Gemeinschaft übereinstimmt und sich zur Zahlung des festgesetzten Mindestbeitrages verpflichtet.
    Der Vorstand kann Ausnahmen genehmigen.
    2. Die Aufnahme von Mitgliedern in den Verein erfolgt durch Beschluss des Vorstandes aufgrund eines schriftlichen Aufnahmeantrags.
    3. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss aus dem Verein oder durch Auflösung des Vereins.
    4. Die Mitglieder können ihre Mitgliedschaft durch Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Schluss eines Kalenderjahres durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand kündigen.
    5. Der Ausschluss von Mitgliedern kann durch Vorstandsbeschluss bei Vorliegen eines wichtigen Grundes erfolgen. Dies ist insbesondere der Fall, wenn Mitglieder die Anforderungen dieser Satzung nicht mehr erfüllen und diese Mängel trotz einer Aufforderung nicht innerhalb einer angemessenen Frist abstellen. Ein wichtiger Grund liegt auch vor, wenn ein Mitglied den Interessen des Vereins grob zuwiderhandelt. Gegen die Entscheidung über den Ausschluss kann das betroffene Mitglied innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe des Ausschlussbescheids Widerspruch beim Vorsitzenden einlegen; dieser entscheidet abschließend über den Ausschluss.
    6. Wer aus dem Verein ausscheidet, hat keinen Anspruch auf oder gegen das Vereinsvermögen.
§ 5 Organe
Die Organe der Gemeinschaft evangelischer Schlesier (Hilfskomitee) e. V. sind:
    1. Die Mitgliederversammlung
    2. Der Vorstand
§ 6
Die Mitgliederversammlung
    1. Die Mitgliederversammlung findet in der Regel alle zwei Jahre statt. Zu ihr ist spätestens einen Monat vorher durch den Vorsitzenden des Vorstandes schriftlich direkt oder im Publikationsorgan der Gemeinschaft unter Angabe der Tagesordnung einzuladen.
    2. Sie ist außerdem einzuberufen, wenn mindestens 10 % der Mitglieder dies verlangen.
    3. Die Mitgliederversammlung kann sich eine Geschäftsordnung geben.
    4. Die Mitgliederversammlung legt die Schwerpunkte der Arbeit des §2 fest. Sie nimmt die Berichte des Vorstandes einschließlich des Jahresberichtes und Jahresabschlusses entgegen und entscheidet über die Entlastung des Vorstandes. Sie entscheidet über den Haushaltsentwurf und bestimmt zwei Rechnungsprüfer. Sie setzt den Mitgliedsbeitrag fest. Sie wählt auf vier Jahre den Vorstand.
    5. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Beschlüsse werden mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt. Ungültige Stimmen und Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen.
    6. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Ergebnisniederschrift zu fertigen, die von dem Vorsitzenden des Vorstandes und dem Protokollanten zu unterzeichnen ist.

§ 7 Der Vorstand
    1. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für eine Amtszeit von vier Jahren gewählt. Er besteht aus dem Vorsitzenden, dem Stellvertreter des Vorsitzenden, dem Schatzmeister und zwei weiteren Vorstandsmitgliedern. Der Vorstand bleibt im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist.
    Zur Beschlussfähigkeit ist die Anwesenheit der Mehrheit der Vorstandsmitglieder erforderlich. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende.
    Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, so kann der Vorstand für die Zeit bis zum Zusammentritt der Mitgliederversammlung eine Ergänzung durch Zuwahl vornehmen.
    2. Der Vorstand leitet die Arbeit der Gemeinschaft und entscheidet über alle Angelegenheiten soweit nicht die Zuständigkeit der Mitgliederversammlung gegeben ist.
    Der Vorstand ist zur Zusammenarbeit mit den Landesarbeitsgemeinschaften verpflichtet. Für den Fall, dass es in einer Landesarbeitsgemeinschaft keine gewählte Leitung gibt, kann der Vorstand einen Beauftragten für die regionale Arbeit berufen.
    Zu den Aufgaben des Vorstandes gehört auch die Planung und Durchführung von größeren Veranstaltungen (z. B. Schlesische Kirchentage).
    3. Dem Vorsitzenden, der ordinierter Theologe sein sollte, obliegt die geistliche Leitung der Gemeinschaft.
    4. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind zwei Vorstandsmitglieder, darunter der Vorsitzende oder sein Stellvertreter.
    5. Der Vorstand kann sich einer eigenen Geschäftsstelle bedienen oder die Geschäftsführung vertraglich einem entsprechenden Dienstleistungsunternehmen übertragen, das seine Aufgaben im Einvernehmen mit dem Vorstand erfüllt.

§ 8 Landesarbeitsgemeinschaften
    1. Im Bereich jeder Landeskirche der evangelischen Kirche in Deutschland werden die Mitglieder der Gemeinschaft evangelischer Schlesier zu einer Landesarbeitsgemeinschaft zusammengefasst werden, wobei es jeder Landesarbeitsgemeinschaft überlassen bleibt, sich mit benachbarten Arbeitsgemeinschaften zu einer gemeinsamen Landesarbeitsgemeinschaft zusammenzuschließen.
    2. Die Landesarbeitsgemeinschaften wählen ihre Leitung.
    3. Die Landesarbeitsgemeinschaften veranstalten Tagungen für die Mitglieder ihres Bereichs, geben Anregungen für die Arbeit und berichten schriftlich dem Vorstand der Gemeinschaft evangelischer Schlesier e. V. über die Arbeit des abgeschlossenen Jahres und die Vorhaben für das bevorstehende Jahr.
    4 Die Landesarbeitsgemeinschaften erhalten die vom Vorstand der Gemeinschaft evangelischer Schlesier festgesetzten Beitragsanteile. Über die Verwendung dieser Mittel haben sie zum Ende eines Jahres Rechnung zu legen.

§ 9 Publikationsorgan
    Das Publikationsorgan der Gemeinschaft evangelischer Schlesier bestimmt der Vorstand.


§ 10 Geschäftsjahr
    Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§ 11 Änderungen der Satzung und Auflösung
    1. Änderungen der Satzung können nur durch die Mitgliederversammlung erfolgen und bedürfen der Zustimmung von 60 % der anwesenden Mitglieder. Eine Änderung des Zweckes des Ver-eins darf nur im Rahmen von gemeinnützigen und kirchlichen Zwecken erfolgen.
    2. Zu einem Beschluss der Mitgliederversammlung über die Auflösung der Gemeinschaft evangelischer Schlesier (Hilfskomitee) e. V. ist eine Mehrheit von 75 % der anwesenden Mitglieder erforderlich.
    Im Falle der Auflösung oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das nach Abwicklung aller Verbindlichkeiten verbleibende Vermögen an die Kirchliche Stiftung zur Bewahrung, Vermittlung und Weiterführung der geistigen Tradition des evangelischen Schlesien mit der Auflage, es im Sinne der Zwecke (§ 2) der kirchlichen Stiftung evangelischer Schlesier zu verwenden.
§ 12 Übergangsvorschrift
    Der vom Kirchentag gewählte Vorstand bleibt bis zur Neuwahl des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung nach § 7 Abs. 1 im Amt.

§ 13 Inkrafttreten
    Diese geänderte Satzung tritt am Tage der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.
    Die Eintragung erfolgte am 03. Februar 2014.

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Die Satzung wurde am 8. Juni 2013 vom 12. Schlesischen Kirchentag (2. Tagungsabschnitt) satzungsgemäß beschlossen.

      ©gesev 01-2009